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Delir ist allgegenwärtig – auch in der Altenpflege

Termin:

18. November 2020

Das Delir stellt einen akuten Verwirrtheitszustand dar, der eine Vielzahl verschiedener Ursachen haben kann. Häufig werden die Begriffe „Delir“ bzw. „Delirium“ mit Alkoholmissbrauch in Verbindung gebracht, schnell denkt man an ein Entzugsdelir oder ein Delirium Tremens. Delirante Zustände im Sinne einer akuten Verwirrtheit entstehen in der Regel jedoch bei solchen Patienten, die eine schwere akute Erkrankung, eine Operation oder ein Trauma erleiden. 

Generell stellt das Delir eine nicht zu unterschätzende Bedrohung für die Menschen in Kliniken, Pflegeheimen und in der häuslichen Versorgung dar – leider wird es aber von Fachkräften in den Gesundheitsberufen nicht, beziehungsweise nur unzureichend wahrgenommen und berücksichtigt.

Vor allem für Bewohner in Alten- und Pflegeheimen stellt das sog. hypoaktive Delir eine kaum zu unterschätzende medizinisch-pflegerische Gefahr dar. Durch die entsprechende Sensibilisierung des Pflegepersonals und entsprechende Schulungen kann eine Versorgung gewährleistet werden, die die Symptome eines Delirs richtig deutet und dadurch in Zusammenarbeit mit den Ärzten eine korrekte und auf den jeweiligen Bewohner zielgerichtete Behandlung ermöglicht.

 

Inhalte :

-         Definitionen, Geschichte und Begriffsverwirrungen

-         Unterschiede bzw. Arten des Delirs

-         Ursachen

-         Unterschiede Demenz – Delir – Depression und die Abgrenzung zu den einzelnen Krankheitsbildern.

-         Risikofaktoren

-         Folgen

-         Pathophysiologie

-         Diagnostische Kriterien nach DSM-V

-         Möglichkeiten des Screenings

-         Delir-Prävention: Pharmakologisch und NICHT-Pharmakologisch

-         Therapeutische Möglichkeiten

ZEITEN:

9:00 – 17:00 Uhr

DOZENTEN:

Michael Dewes ist langjähriger Intensivfachpfleger und arbeitet in der Innerbetrieblichen Fortbildung des Centre Hospitalier Emile Mayrisch.

Ingo Kickert ist Pflegeexperte für kognitive Einschränkungen und Demenz. Er arbeitet als Krankenpfleger in der Reanimation des INCCI.

ZIELGRUPPE:

Mitarbeiter aus Pflege und Betreuung

ZIEL:

Delir in der Altenpflege besser erkennen, verstehen und damit umgehen

KURSSPRACHE:

Deutsch

ORT:

Fortbildungsinstitut

RBS – Center fir Altersfroen asbl

20, rue de Contern  L-5955 ITZIG

Tel. 36 04 78-34 / Fax: 36 02 64

fortbildung@rbs.lu

REF.: FCPC2720

Preis:  100 €

Anmeldung

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