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EU-PROJEKT IM RAHMEN DES FÖRDERUNGSPROGAMMS "PROGRESS"

„Qualitätsmanagement durch ergebnisorientierte Indikatoren – auf dem Weg zum Leistungsvergleich von Alten- und Pflegeheimen“

EU – Projekt im Rahmen des Förderungsprogramms „PROGRESS“*:

 

Qualitätsmanagement durch ergebnisorientierte Indikatoren – auf dem Weg zum Leistungsvergleich von Alten- und Pflegeheimen“

 

Leitung: Dr. Kai Leichsenring

(Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung, Wien)

 

Seit etwa 20 Jahren wurden von unterschiedlichen Akteuren im Altenhilfesektor in vielen Mitgliedstaaten der europäischen Union neue Modelle der Qualitätsentwicklung im Bereich der Langzeitpflege entwickelt. Die Komplexität der Dienstleistungen in der stationären Langzeitpflege sowie ihre Abhängigkeit von kulturellen und politischen Rahmenbedingungen haben jedoch ganz unterschiedliche Zugänge und Konzepte entstehen lassen. So standen etwas im Rahmen von neuen Akkreditierungsrichtlinien oder auch bei der Definition so genannter “Expertenstandards” meist Fragen der Struktur und Prozessqualität im Vordergrund. Erst in den letzten Jahren gewann das Interesse an ergebnisorientierten Qualitätsindikatoren an Bedeutung.

 

Das Projekt “Qualitätsmanagement durch ergebnisorientierte Indikatoren” hatte sich daher zum Ziel gesetzt, ergebnisorientierte Qualitätsindikatoren auf Basis eines Austauschs von Erfahrungen in ausgewählten Mitgliedstaaten zu sichten, auszuwählen und zu validieren. Dabei sollten neben der Pflegequalität vor allem Indikatoren mit Bezug auf Lebensqualität im Vordergrund stehen.

 

Das Projekt wurde 2009 bis 2010 vom Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung (Wien) koordiniert und in Zusammenarbeit mit den Partnern aus Deutschland (Universität Dortmund, Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen – MDS, MAGS NordrheinWestfalen), den Niederlanden (Vilans) und England (City University London) sowie der E-Qalin GmbH durchgeführt, die wiederum Partner aus Österreich, Deutschland, Italien, Luxemburg und Slowenien repräsentiert.

 

Mit Unterstützung des RBS – Center fir Altersfroen wurden in Luxemburg ein viertägiger Workshop durchgeführt und Luxemburger Experten aus dem Bereich Altenpolitik und Altenhilfe mit in die Bewertungsstudien mit einbezogen. Im nebenstehenden Kasten können Sie sich das im Rahmen des Projekts entstandene Handbuch herunterladen, das im November 2010 in Brüssel bei einer offiziellen Abschlussveranstaltung vorgestellt wurde. Es enthält eine umfassende Auswahl und Beschreibung von als relevant und für die stationäre Altenhilfe als praktikabel eingestuften Kennzahlen bzw. Ergebnisindikatoren, die eine transparente Darstellung der in Altenhilfeeinrichtungen erbrachten Qualität ermöglichen. Auf Anfrage können wir Ihnen per Mail auch eine englischsprachige Version des Handbuchs zusenden.

 

*Das Projekt fand im Rahmen des EU Programms für Beschäftigung und soziale Solidarität – PROGRESS – statt. Dieses soll die Gemeinschaft bei der Wahrnehmung ihrer wesentlichen Aufgaben und Befugnisse, die ihr aufgrund des EG-Vertrags in den Bereichen Beschäftigung und Soziales zukommen, unterstützen. Mit PROGRESS wird das Ziel verfolgt, den EU-Beitrag zur Unterstützung des Engagements und der Bemühungen der Mitgliedstaaten um mehr und bessere Arbeitsplätze auszubauen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Weitere Informationen finden sich auf http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=327&langId=de.