22. März 2012 von 9:00 - 17:00 Uhr
23. März 2012 von 9:00 - 12:30 Uhr
Zielgruppe:
Alle Interessierten, Mitarbeiter aus der Altenpflege, Animation usw.
Beschreibung:
Eine der wichtigsten Herausforderungen der Altenhilfe besteht darin, die Qualität der Betreuung und Pflege zu sichern und weiter zu entwickeln. Doch insbesondere bei Menschen mit Demenz ist die Erfassung von Lebensqualität nicht immer ohne weiteres zu bewerkstelligen, da sie ihre Bedürfnisse oft nicht mehr eindeutig zum Ausdruck bringen können und ihre Reaktionen manchmal nur schwer einzuordnen sind.Aus diesem Grund wurde von 2003 bis 2009 das Forschungsprojekt H.I.L.DE. („Heidelberger Instrument zur Erfassung der Lebensqualität Demenzkranker“) am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frau und Jugend durchgeführt. Dieses Beobachtungsinstrument ermöglicht eine standardisierte Erfassung und Interpretation der aktuellen
Lebensverhältnisse eines individuellen demenzkranken Bewohners in einer stationären
Pflegeeinrichtung. Es ist so angelegt, dass die Lebensqualität von
Heimbewohnern in allen Krankheitsstadien der Demenz bzw. mit unterschiedlichen
erhaltenen Kompetenzen erfasst werden kann.
Inhalte:
• Vorstellung des Instrumentes
• Entwicklung und Ziele
• Beschreibung der Dimensionen von Lebensqualität
o Medizinische Versorgung und Schmerzerleben
o Räumliche Umwelt
o Aktivitäten
o Soziales Bezugssystem
o Emotionales befinden und Lebenszufriedenheit
o Kompetenzgruppen
• Einübung in HILDE anhand von „Expertenrunden“ (Gruppenpuzzle)
anhand von Beispielen
• Komplette Erfassung der Lebensqualität und Erstellung der
Referenzbögen
Referent:
Hartmut Sebastian, Dipl. Sozialarbeiter., Schul- und Einrichtungsleiter
Ort:
RBS-CENTER FIR ALTERSFROEN
20, rue de Contern
L-5955 Itzig
Sprache:
Deutsch
Ref.: FCPIC69/12